Geschichte des Kirchortes Biebertal

Die heutige Kirche St. Anna wurde auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus von den Architekten Ulrich Hahn und Thomas Torkler erbaut. Sie wurde am 1. Adventssonntag 1996 von Weihbischof Gerhard Pieschl im Beisein von Pfarrer Hugo Diciol, Pfarrer Ivo Blajic sowie den Diakonen Frank Reif und Bernd Pyrlik geweiht.

Der moderne Kirchenbau bildet zusammen mit dem Gemeindezentrum und dem Pfarrhaus eine architektonische Einheit. Das zentrale, kreisförmige Backsteingebäude umschließt den Altarraum und ist auch durch seine Höhe als das bedeutendste Element des Komplexes hervorgehoben. Die architektonischen Details sowie die Lage der Kirche auf dem Berg lassen sie von Außen wie ein Schiffsbug erscheinen. Darin ist eine Anspielung auf das Gleichnis von der Schifffahrt Jesu mit seinen Jüngern auf dem Meer bei Sturm zu sehen. Sie findet auch in dem Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt...“ ihren Ausdruck.

Der klare, von Licht durchflutete Innenraum wird nur sparsam von modernen, liturgisch notwendigen Elementen gestaltet. Ein filigranes Kreuz aus Stahl findet seine Entsprechung in einem auf den Putz der runden Apsiswand gemalten Kreuz und bildet mit seinem Schatten bei Sonnenschein eine Art Kalvarienberg, der drei Kreuze aufweist.

Eine Figurengruppe zeigt die Patronin der Kirche zusammen mit Maria und dem Jesuskind. Diese Darstellung, in der Kunstgeschichte als „Anna Selbdritt“ bezeichnet, wurde von Anneliese Deegen geschaffen.

Ein besonderer Blickpunkt stellt das blaue Kirchenfenster hinter dem Tabernakel dar. Er versinnbildlicht die Heilserwartung durch die Teilnahme an der Eucharistiefeier auf eine moderne, sublime Weise.

Im Vorraum der Kirche sind achteckige Keramikplatten von Frank Reif eingearbeitet.


Der moderne Sakralbau von St. Dreifaltigkeit in Krofdorf wurde von den Architekten Johanbroer und Breser entworfen und 1964 eingeweiht.

Die Kirche nimmt im Innen- und Außenbau Bezug auf seine Namensgebung. Das Dreieck als Symbol für die Dreieinigkeit Gottes spiegelt sich bereits im Grundriß der Kirche und des Glockenturms. Er prägt auch insbesondere den Altarraum, der nach vorn zugespitzt ist, so dass die Gemeinde schon durch diese Anordnung auf das Wesentliche hingezogen wird:
Über dem Altar schwebt ein Dreieck, in dem die Dreifaltigkeit, die ‚Trinitas‘ Gottes symbolhaft dargestellt ist. In der Spitze weist die Hand Gottes nach unten zu einer Taube, die den Hl. Geist verkörpert und zu unterst ist der gekreuzigte Jesus Christus dargestellt.
Carl Bourcarde hat diesen „Gnadenstuhl“ und den Tabernakel geschaffen.

Ein zeittypisches Stilmerkmal dieser Kirche sind die verschieden farbigen Glasfenster, die im Altarraum besonders ins Auge fallen, aber auch die Eingangsseite strukturieren. Dadurch gewinnt der von Außen strenge, geometrische Kirchenbau im Innern eine Farbigkeit, die den Besucher überrascht und in ein Licht eintauchen lässt, das entfernt an gotische Kathedralen erinnert.

SPENDENKONTO für die Kirche
St. Dreifaltigkeit in Krofdorf

Im Rahmen der Reform 'Sparen und Erneuern' sowie der Neuordnung des Pastoralen Rauemes Wetzlar-Nord erhält die Kirche St. Dreifaltigkeit in Krofdorf keine Schlüsselzuweisung des Bistums mehr für die Unterhaltung der Baulichkeiten.

Um diese Kirche als Stätte des geistlichen Gemeindelebens und des Gebetes zu erhalten bitten wir um Ihre finanzielle und praktische Unterstützung.


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